header header header3  
header5 HomeBiografieDiskografieLinksKontakt
  Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4

 

CBS Years

Der anhaltende Erfolg von Thelonious Monk fand auch in den Chefetagen des CBS-Konzerns Beachtung, die auch prompt um ihn warben. Bei den finanziellen Perspektiven, die CBS bot, konnte eine kleine Firma wie Riverside nicht mehr mithalten und musste ihren Star Monk ziehen lassen. Durch die Vergabe der Rechte an einigen Konzertmitschnitten konnte der Wechsel jedoch für beide Seiten einigermaßen befriedigend bewerkstelligt werden. Monk’s erste Aufnahmesessions für CBS fanden im Herbst 1962 statt. Neben Charlie Rouse sind Bassist John Ore und Drummer Frank Dunlop im Studio um die Alben Monk’s Dream und anschließend Criss Cross aufzunehmen. Es folgten erstklassige Konzerte in Tokyo, beim traditionellen Newport Jazzfestival und ein ausgedehntes Engagement im Five Spot Cafe. Der Gipfel des Erfolges war jedoch eine Titelstory des Time Magazins, die jedoch leider erst Anfang 1964 erscheinen konnte, da kurz vor dem geplanten Veröffentlichstag Präsident J. F. Kennedy ermordet wurde und das Magazin somit wesentlich wichtigeres zu berichten hatte.

 
 

Bis 1968 ist Monk auf den Meisten der wichtigen Jazz-Veranstaltungen in den USA, Europa und z. T auch Japan vertreten. Sein Quartett, mittlerweile mit Ben Riley als Schlagzeuger und Larry Gales als Bassisten, machte bis ins Jahr 1967 regelmäßige Plattenaufnahmen für CBS und Monk bleibt sich und seinen Spleens, besonders seiner Vorliebe für seltsame Hüte treu. Erst Ende 1968 verliert CBS langsam aber sicher das Interesse an Thelonious Monk. Es findet zwar noch eine Big Band Aufnahme mit Arrangements von Oliver Nelson statt, doch als die Plattenfirma Monk bat, Stücke der Beatles aufzunehmen, war endgültig der Ofen aus. Nach dem Verlust des lukrativen CBS-Vertrags verließen Gales und Riley das Quartett und Rouse und Monk mussten mit permanent wechselnden Besetzungen arbeiten. Das erschwerte natürlich die Aufführung der komplizierten Werke von Thelonious Monk gewaltig. Das hohe Qualitätsniveau der früheren Konzerte konnte nicht mehr konstant gewährleistet werden und die Bandarbeit wurde für Rouse derart Nervtötend, dass auch er Monk 1970 verließ.

Monk arbeitete mal mehr, mal weniger Erfolgreich weiter, geht 1971 und 1972 auf eine All Star Tournee durch Europa und spielt dort unter dem Titel „Giants Of Jazz“ mit Dizzy Gillespie und anderen alten Bekannten aus dem Minton’s.

 

Im Herbst 1971 entstehen in London die letzten Aufnahmen von Thelonious Monk als Bandleader. Solo und im Trio mit Al McKibbon und Art Blakey beweist Monk hier am Ende seiner Karriere nochmals sein unvergleichbares Genie. Zwischen 1973 und 76 gastiert Monk nur noch äußerst selten und gibt am 30.06.1076 sein letztes Konzert.

 
 

Thelonious Monk starb am 17. Februar 1982 in Folge eines Gehirnschlags.

 

 

 
      Home  |  Biografie  |  Diskografie  |  Links  |  Kontakt   zurückSeite 1Seite 2Seite 3Seite 4